Ruinierter Orgasmus: Wenn selbst harte Kerle weinen

Ruinierter Orgasmus: Wenn selbst harte Kerle weinen

Ein ruinierter Orgasmus klingt wie Folter. Und das ist es auch: Die süße Verzweiflung soll die Lust ins Unermessliche steigern. Bei uns erfährst du, wie die Sexpraktik funktioniert und wie sich ein unvollständiger Höhepunkt anfühlt. 

Sextrend Ruined Orgasm: Der Reiz, nicht (richtig) zu kommen

Der Orgasmus ist der wortwörtliche Höhepunkt des Akts, das große Finale, das Feuerwerk zum Abschluss. Im biologischen Sinne ist es die Auflösung der sexuellen Spannung, die bei Männern mit dem Samenerguss einhergeht. Und jetzt stell dir vor, dass jemand mittendrin den Saft abdreht.

Der Begriff Ruined Orgasm (deutsch: ruinierter Orgasmus) stammt aus der BDSM-Welt. Eingebettet ist die Sexpraktik in einem Netz aus Tease and Denial, Machtspielchen und dem Anlegen des Peniskäfigs. Die Welle der Lust türmt sich immer weiter auf, ohne durch einen erlösenden Orgasmus gebrochen zu werden. 

Die Kunst bei dieser Sexpraktik liegt darin, den Point of no Return abzupassen und sofort danach die Stimulation zu beenden. Der Orgasmus findet zwar statt, aber die Befriedigung tritt nicht ein. Das Opfer „kommt“ auf eine gewisse Art, manchmal sogar mit einem schwachen Samenerguss, nur der Kick geht vollkommen verloren. 

Es spielt keine Rolle, welche Ausstattung sich zwischen den Beinen befindet. Sowohl mit Penis als auch mit Vulva lässt sich das zutiefst unbefriedigende Ergebnis „genießen“. Vergleichbar ist es damit, wenn während des Höhepunkts der Akku des Satisfyer stirbt. 

Anleitung, um ihm den Orgasmus zu ruinieren

Der Sex-Trend ist definitiv nichts für Anfänger. Eine dominante Person sollte ein gutes Verständnis von Biologie und dem Körper ihres Spielgefährten mitbringen, um sicher und vernünftig ruinierte Orgasmen zu bescheren. 

Die Theorie ist einfach. Die Praxis kann herausfordernd sein. Es braucht viel Fingerspitzengefühl und Erfahrung, um den bevorstehenden Orgasmus zu unterbrechen. Diese Anleitung gibt den groben Ablauf wieder:

  1. Aufsteigen: Auf dem Weg zum ruinierten Höhepunkt kannst du alle Techniken aus deinem Arsenal verwenden. Ob Handjob oder Blowjob: Versuche, einen Spannungsbogen aufzubauen, der gegen Ende immer intensiver wird.  
  2. Point of no Return abpassen: Hier wird es knifflig. Es erfordert Übung und Beobachtungsgabe, um den richtigen Moment zu erwischen. 
  3. Stoppen: Kein Nachpumpen, keine Berührung mehr. Manche Doms setzen auf Ablenkung durch Schmerzreize oder Befehle, um den Prozess zu unterbrechen. 

Jeder Körper ist anders und reagiert unterschiedlich. Je nach Timing und Stimmungslage kann das Spiel in einem trockenen Orgasmus enden oder doch in einem (Mega-)Orgasmus gipfeln. Die Unsicherheit bringt einen zusätzlichen Kick. 

Wie fühlt sich ein trockener Orgasmus an?

Beim Edging hat man wenigstens selbst die Kontrolle über die wachsende Erregung. Aber die Ohnmacht, wenn jemand anderes die Lust kontrolliert, fühlt sich richtig geil an. Du weißt nie, ob dir erlaubt wird, den Orgasmus zu erreichen oder ob du nur traurig und frustriert „auslaufen“ darfst. 

Ein trockener Orgasmus ist ein Szenario, wie die Session enden kann. Dabei kommt es nicht zur Ejakulation, aber der Orgasmus bahnt sich trotzdem seinen Weg. Das Gegenteil ist jedoch ebenfalls möglich: Das Sperma läuft aus (allerdings eher als Rinnsal, nicht als Fontäne), ohne dir Befriedigung zu verschaffen. 

Der mentale und körperliche Effekt ist erstaunlich ähnlich: Ein unwiderstehlicher Druck im Unterkörper, der einen an nichts anderes mehr denken lässt. Der Hunger übernimmt jede Faser des Körpers, jeden einzelnen Gedanken. Bis endlich die Befriedigung kommt – oder auch nicht.

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