Was ist eine Dildo-Party (und lohnt sich das)?

Was ist eine Dildo-Party (und lohnt sich das)?

Sextoys shoppen kostet Überwindung. Du musst entweder in einen Sexshop im Bahnhofsviertel gehen oder auf gut Glück im Internet bestellen. Eine Dildo-Party scheint da wie die optimale Lösung: Im Kreis deiner Freundinnen kannst du die Produkte anschauen und anfassen, bevor du eine Bestellung aufgibst. Lohnt sich das oder sind Toypartys nur eine neue Variation von Sex Sells?

Dildoparty: Tupperware-Party, aber in sexy

In den wilden 90ern waren Tupperware-Partys ein riesiger Trend. Klar, dabei konnte man Plastikschüsseln und kleine Küchenhelfer kaufen. Aber im Kern ging es darum, mit den Freundinnen bei einem Glas Rotkäppchen dazusitzen und Spaß zu haben. Da kauft man schonmal ein Mikrowellen-Eier-Zubereitungsgefäß mehr als geplant. 

Dieses überaus erfolgreiche Konzept haben diverse Anbieter auf Sextoys, Dessous oder andere Erotik-Produkte übertragen. Bei Dildo- oder Toypartys bleiben die Hemmungen vor der Tür der Gastgeberin. Eine Schar aus acht bis zwölf Frauen tummelt sich auf dem Sofa einer Freundin und lässt sich von einer Expertin Gleitgel, Lingerie und Analkugelnvorstellen. Der große Vorteil: Als Gast bei einer solchen Party kannst du die Sexspielzeuge in die Hand nehmen und näher begutachten, ohne in einen „schmuddeligen“ Sexshop zu gehen. 

Im ersten Moment scheint es unlogisch, dass man sich in einer großen Gruppe weniger schämt. Aber die Praxis zeigt, dass nach einer kurzen Phase des Unwohlseins die Neugier gewinnt. Eine erfahrene Beraterin schafft es, eine offene Atmosphäre zu schaffen, in der man ohne zu stottern über Dildo-Sex und andere Sexpraktiken reden kann. 

Diskretion spielt dennoch eine große Rolle. Die Bestellung erfolgt in einem separaten Raum und wird per Paket an die eigene Haustür geliefert. Die anderen Gäste erfahren nicht, wofür du dich entschieden hast – außer, du möchtest es teilen. 

Lohnt sich die Beratung bei einer Toyparty?

Direktmarketing in Form solcher Verkaufspartys hat seine Vorteile. Die Beraterin ist (theoretisch) in der Lage, dir mit ihrem Fachwissen bei der Auswahl zu helfen. Sie kennt die Produktpalette in- und auswendig und kann dir empfehlen, was zu deinen Fantasien passt. Zudem macht so ein Event einfach Spaß – selbst, wenn du nichts kaufst, wirst du einen lustigen Nachmittag haben. 

Auf der anderen Seite erzeugt die Gruppendynamik einen gewissen Druck, etwas zu kaufen. Vielleicht wirst du sogar angesprochen, ob du selbst eine Toy-Party ausrichten möchtest. Die Rekrutierung von neuen Beraterinnen gehört zum Geschäftsmodell dazu. Informiere dich umfassend, bevor du so ein Angebot annimmst! 

Die Auswahl der Produkte bei einer Dildoparty ist mehr als begrenzt. Die meisten Veranstalterinnen arbeiten mit einem Unternehmen zusammen, das seine Sextoys anderswo einkauft. Das Sortiment bewegt sich im Bereich der Standard-Toys: Es gibt vielleicht einen Analdildo und einen Paarvibrator, aber ausgefallene Toys wie einen Spritzdildo suchst du vergeblich. 

Das hängt mit der anvisierten Zielgruppe zusammen. Die Veranstaltungen richten sich an neugierige Frauen, die bisher wenig Kontakt mit der erotischen Welt hatten. Diese Frauen haben noch keinen G-Punkt-Vibrator in der Nachttischschublade und wissen eventuell gar nicht, welche Optionen es auf dem Markt gibt. Für Webcamgirls und Frauen, die ihren zwanzigsten Amateur-Porno drehen wollen, eignen sich die Partys nur bedingt.

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