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WordPress Grundlagen

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Dieser Blog richtet sich vor allem an diejenigen, die sich erst kürzlich dazu entschlossen haben, Amateur Pornodarsteller werden bzw. als Camgirl arbeiten zu wollen. Er dient also vor allem als allgemein verständliche Einführung in ein paar grundlegende Themen, die unser Team für Dich übernehmen kann:

Es werden demnach vorrangig Grundlagen und Basiswissen vermittelt. Sollten Dir manche Begriffe unbekannt sein findest Du diese in unserem Abkürzungsverzeichnis.

Webhosting

Zur Erstellung der eigenen Website ist zunächst ein Webhosting unabdingbar.

Alle Dateien sind auf dem so genannten FTP gespeichert. Dieser ist vergleichbar mit einer Festplatte beim PC ist. Verwaltet wird die Website dann über eine Benutzeroberfläche. Ähnlich wie beim PC z.B. Windows als Betriebssystem.

Zur Nutzung eines CMS ist zudem eine MySQL Datenbank notwendig. Die Verwaltung mehrerer WordPress-Instanzen wird bspw. durch WP Multisite oder aber durch ein Web Hosting Control Panel, wie bspw. Plesk, ermöglicht.

Durch die Erstellung mehrerer eigenständiger Webseiten ist zudem der Aufbau eines Private Blog Network, kurz PBN, möglich. Hier gibt es jedoch einiges zu beachten!

Webhosting wird in der Regel für kleinere Webseiten in Form von Webspace angeboten. Für mittelgroße Webseiten/Webseiten-Netzwerke und kleinere Unternehmen wird oft ein VPS/vServers (Virtual Private Server) genutzt. Größere Firmennetzwerke nutzen in der Regel einen Dedicated Server.

CMS

CMS ist die Abkürzung für Content Management System.

Letztendlich handelt es sich hierbei um eine Software, mit der vor allem bei Webseiten Inhalte erstellt, bearbeitet und organisiert werden. Im Volksmund werden solche Systeme auch als Baukasten beschrieben. Das bekannteste und meist genutzte CMS heißt WordPress (WP). Dieses verfügt aktuell über ca. 18 Millionen Nutzer.

Neben diesem gibt es natürlich noch zahlreiche Weitere. Zum Beispiel Joomla!, mit ca. 2,5 Millionen Nutzern, Drupal, mit ca. 775.000 Nutzern und TYPO3 mit ca. 425.000 Nutzern. Um nur einige zu nennen.

Bei den genannten CMS Systemen handelt es sich um Open-Source-Software. Auf proprietäre Softwaremöglichkeiten werde ich hier, um den Rahmen nicht zu sprengen, bewusst nicht eingehen. Im Folgenden werde ich mich ausschließlich auf das CMS WordPress fokussieren.

WordPress

WordPress wurde erstmalig am 27. Mai 2003 veröffentlicht und ursprünglich zur Pflege eines Weblogs entwickelt. Es basiert auf der Programmiersprache PHP.

Erstellung einer WordPress Website

Hat man sich dazu entschieden, seine Website mit dem CMS WordPress realisieren zu wollen, sidn zunächst einige Schritte zu beachten.

Zunächst ist es wichtig, seiner Domain mit Hilfe eines DNS Eintrags die IP des Servers mitzuteilen, auf dem die WordPress Instanz zu finden sein wird. Außerdem sollte man die TTL auf 1 Stunde stellen. So ist die Website über die verknüpfte Domain innerhalb dieser Stunde abrufbar.

Ist dies erledigt, wird die WordPress Instanz entweder mit Hilfe eines Web Hosting Control Panels oder manuell erstellt. Zur manuellen Installation ist es zunächst notwendig, die aktuelle WordPress Version unter der URL wordpress.org herunterzuladen. Die Datei ist in der aktuellen Version knapp 10 MB groß. Die in der *.zip enthaltenen Dateien müssen anschließend auf den FTP hochgeladen werden. Durch den Aufruf der Domain gelangt man nun zur automatischen WordPress Installation. Diese ist mit wenigen Klicks erledigt. Die Daten der zu verknüpfenden Datenbank sind übrigens in der wp-config.php zu finden. Änderungen sind entweder hier, oder aber über ein entsprechendes Web Hosting Control Panel einzutragen. Hat man diese Schritte erledigt sollte die Website bereits abrufbar sein.

Einige Anbieter geben die Möglichkeit, die WordPress Instanz mit einem Klick zu installieren. Eine Datenbank und alles Nötige wird hierbei automatisch erstellt. Es müssen dann nur noch Benutzername, Passwort und der Name der Webseite eingetragen werden.

Benutzeroberfläche

WordPress bietet seinen Nutzern eine klar strukturierte und ein intuitiv zu bedienendes Layout der Benutzeroberfläche.

Dashboard

Im Dashboard sind  die wichtigsten Informationen zur WordPress Instanz auf einen Blick einsehbar. Auch manche Plugins ermöglichen eine Übersicht über deren Inhalte im Dashboard.

Beiträge

Die Kategorie Beiträge umfasst in der Regel vor allem News, Nachrichten und Blogeinträge. Wertvolle, regelmäßige Beiträge sind für guten Traffic unabdingbar. Als guter Wert haben sich pro Woche ca. 2 Beiträge etabliert.

Medien

In der Kategorie Medien sind alle im WordPress hochgeladenen Dateien zu finden. Normalerweise handelt es sich hier um Bilder, die auf der Website erscheinen sollen. Aber auch das Hochladen von bspw. Textdokumenten ist möglich. Um Dateien in diesem Ordner angezeigt zu bekommen müssen sie über WordPress hochgeladen werden! Durch einen manuellen Upload von bspw. Fotos, auch in das von WordPress vorgegebene /uploads/ Verzeichnis, sind diese Dateien nicht im WordPress abruf- und demnach auch nicht editierbar.

Seiten

Unter Seiten versteht man genau das, was es ist. Die Internetseiten der Website. Darunter zählen bspw. die Datenschutzerklärung. Oder auch ein Impressum. Aber natürlich auch die Startseite. Neben den rechtlich eindeutig notwendigen Seiten gibt es keine Vorgabe, über wie viele Unterseiten die Website verfügen muss. Es empfiehlt sich bei einer Website jedoch, mindestens 20 Seiten zu unterhalten. So kann gewährleistet werden, den Besuchern zum einen Content zu liefern, zum anderen ist dies auch aus Gründen der Suchmaschinenoptimierung ratsam. Bedenkt dabei jedoch, dass der Inhalt einen Mehrwert für die Leser bieten muss!

Design

Im Bereich Design können verschiedene Themes (quasi das Grundlayout der Website) hinzugefügt und aktiviert werden. Diese gibt es sowohl kostenlos, als auch kostenpflichtig. Je nach Theme empfiehlt es sich, ein so genanntes Child Theme zu nutzen. So werden manuelle Änderungen an der Theme durch ein Update vom Theme-Hersteller nicht zurücksetzen. Ferner besteht hier die Möglichkeit, so genannte Widgets einzupflegen. Häufig sind diese in einer Seitenleiste oder im Footer zu finden. Widgets können bspw. die letzten 5 Beiträge, aber auch ein HTML-Code oder eine Besucherstatistik sein. Im Bereich Menü befindet sich auch die Navigation der Website. Im Editor können dann bspw. style.css oder functions.php Einstellungen vorgenommen werden.

Plugins

Ein äußerst mächtiger Bereich von WordPress sind die Plugins. Es gibt zahlreiche sehr gute Plugins. Diese können die Möglichkeiten deiner Website enorm erweitern. Auch hier gibt es, wie auch bei den Themes, sowohl Kostenlose, als auch Kostenpflichtige. Generell gibt es keine Beschränkung, wie viele Plugins insgesamt installiert bzw. aktiviert sein können. Es ist durchaus möglich, 637 Plugins aktiv zu halten, jedoch muss das Webhosting auch die Kapazitäten zur Verfügung stellen können, die dann benötigt werden. Zu empfehlen ist der Einsatz von maximal ca. 20 aktiven Plugins. Nicht mehr benötigte Plugins sollten gelöscht werden.

Benutzer

Wenn man die Website nicht alleine betreiben möchte, kann man im Bereich Benutzer Mitarbeiter hinzufügen. Diese verfügen, je nach ausgewählter Rolle, über verschiedene Zugriffsrechte. Beispiele sind die Rollen des Administrator oder Redakteur.

Werkzeuge

Die Kategorie Werkzeuge bzw. deren Standard-Ausstattung ist im Alltag eher weniger von Bedeutung. Sie bietet jedoch die Möglichkeit, Daten von WordPress sowohl im-, sowie zu exportieren. Zu beachten ist jedoch, dass es sich hierbei ausschließlich um den Import und Export der WordPress Inhalte, z.B. Seiten, handelt. Nicht um die Übernahme der Datenbank! Ein Umzug zu einem anderen Webhosting ist hiermit also nicht vollumfänglich möglich. Weitere Werkzeuge werden häufig durch die Installation von Plugins hinzugefügt. So wird dieser Bereich dann auch bedeutsamer.

Einstellungen

Der Bereich Einstellungen ist vor allem direkt nach dem Erstellen der WordPress-Instanz zu beachten. Hier können zunächst allgemeine Informationen zur Website eingetragen werden. Bspw. der Titel und Untertitel der Website. Des Weiteren werden in diesem Bereich auch die Permalinks festgesetzt. D.h. wie WordPress die Seiten anlegen soll. Es ist absolut ratsam, sich direkt zu Beginn für eine Permastruktur zu entscheiden und diese beizubehalten! Ein Wechsel dieser, nach erfolgreicher Suchmaschinenindexierung, kann bei der Suche zu Fehlern führen. Weitere Einstellungen können auch wieder durch den Einsatz von Plugins zur Verfügung gestellt werden.

Themes

Das WordPress Theme bildet, wie gesagt, das Grundgerüst der Website. Das aktuelle Standard-Theme trägt den Namen Twenty Seventeen. Neben dieser Theme gibt es, zum Beispiel auf der offiziellen WordPress Website, noch zahlreiche weitere kostenlose Themes.

Einen guten Marktplatz für kostenpflichtige Themes bietet hingegen bspw. ThemeForest. Eines der bekanntesten und meist genutzten Themes wird von ElegantThemes vertrieben: Divi.

Für diese Theme gibt es wiederum unzähle 3rd-Party-Plugins, die nur in Verbindung mit der Divi-Theme funktionieren. Hinsichtlich der Möglichkeiten lassen diese nahezu keine Wünsche offen. Es ist jedoch zu beachten, dass auch diese Plugins häufig zusätzlich Geld kosten.

Der Preis einer kostenpflichtigen Theme beträgt im Durchschnitt ca. 50,- € bis 90,- €. Es ist jedoch zu beachten, dass dies die Kosten häufig für eine Website bzw. eine Theme-Installation darstellen. Für die Nutzung der Theme auf mehreren Webseiten sind oft weit höhere Preise für z.B. eine unlimited Version der Theme zu zahlen.

Divi, BeTheme und ähnliche große Themes setzen zudem häufig auf einen integrierten Builder, z.B. den MuffinBuilder oder den DiviBuilder. Diese erweitern innerhalb des WordPress Admin-Menüs (Standard: /wp-admin/) die Möglichkeit, eine Seite oder einen Beitrag mit dem Standard-Editor bzw. in HTML zu erstellen mit einem eigens für diese Theme entwickelten Builder. Manche Builder bieten auch die Möglichkeiten, Änderungen direkt visuell vorzunehmen. Diese Option nennt man dann Visual Builder.

Plugins

Die zahlreich angebotenen und qualitativ oft auch sehr hochwertigen Plugins sind wohl eines der Hauptargumente, WordPress zu nutzen.

Sinnvoll ist es zunächst einmal, ein Plugin für die Sicherheit der WordPress Instanz zu installieren, z.B. Sucuri Security. Ferner ist es ratsam, ein Backup-Plugin zu nutzen, wie bspw. UpdraftPlus.

Die Seitengeschwindigkeit hat einen großen Einfluss auf potentielle Besucher. Ebenso auch auf das Ranking der Website. Demnach ist ein Caching-Plugin, wie WP-Rocket, bei größeren bzw. gut besuchten Websites, nahezu unverzichtbar. Zu guter Letzt benötigt man noch ein SEO-Plugin. Empfehlenswert ist hier zum Beispiel YoastSEO. Weitere mögliche Einsatzgebiete von Plugins können beispielsweise die Durchsuchung der Website nach Broken Links, ein Wartungsmodus, Image Optimizer oder eine Website-Statistik sein. Bei Letzterem müssen jedoch unbedingt die rechtlichen Rahmenbedingungen / DSGVO-Konformität gewährleistet sein!

Nicht mehr benötigte Plugins sollten entweder deaktiviert oder direkt deinstalliert werden. So wird das Risiko von Hacker-Angriffen durch potentielle Sicherheitslücken bei nicht mehr vom Entwickler unterstützen Plugins minimieren. Das die pure Anzahl an (deaktivieren) Plugins Einfluss auf die Geschwindigkeit der Website nimmt ist faktisch korrekt. Jedoch ist dies für die Besucher der Website relativ irrelevant. WordPress überprüft die Plugins erst nach erfolgreichem Laden der Website auf Aktualität. Somit nimmt dies keinen Einfluss auf die Seitenladegeschwindigkeit des Besuchers. Dennoch werden auch durch deaktiviere Plugins u.U. noch Codes geladen.

Da das Thema Geschwindigkeit eine große Rolle einnimmt, wird dieses noch einmal gesondert im Bereich SEO -> OnPage-Optimierung thematisiert.