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SEO Grundlagen

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Dieser Blog richtet sich vor allem an diejenigen, die sich erst kürzlich dazu entschlossen haben, Amateur Pornodarsteller werden bzw. als Camgirl arbeiten zu wollen. Er dient also vor allem als allgemein verständliche Einführung in ein paar grundlegende Themen, die unser Team für Dich übernehmen kann:

Es werden demnach vorrangig Grundlagen und Basiswissen vermittelt. Sollten Dir manche Begriffe unbekannt sein findest Du diese in unserem Abkürzungsverzeichnis.

SEO

SEO sollte jedem Websitenbetreiber ein Begriff sein, denn die Suchmaschinenoptimierung hat wohl mit den größten Einfluss auf den Erfolg einer Website.

Zu den Grundlagen des SEO gehören zum einen die OnPage-, zum anderen die OffPage-Optimierung, sowie das Content Marketing im Allgemeinen.

Generell wird zwischen White Hat SEO, Black Hat SEO und Grey Hat SEO unterschieden.

White Hat SEO

Dies ist die Bezeichnung für alle legalen und auch von Google gewollten Strategien, die Bewertung der Website positiv zu beeinflussen.

Black Hat SEO

Diese Strategien verstoßen bewusst gegen die Richtlinien von Google, um das Ranking positiv zu beeinflussen. Da diese Methode nicht gewollt ist werde ich hier bewusst nicht weiter darauf eingehen. Letztendlich sind sie auch mit enormen Risiken verbunden, da Google durchaus auch die Möglichkeit hat, Websiten, abzustrafen.

Grey Hat SEO

Das ist letztendlich die Grauzone zwischen dem White Hat und dem Black Hat SEO. Das Grey Hat SEO wird in der Praxis tatsächlich relativ häufig auch von White Hat SEO’lern in Teilbereichen angewandt. Gerade was die OffPage-Optimierung angeht.

OnPage-Optimierung

Die OnPage-Optimierung befasst sich mit allem, was direkt auf der Website beeinflusst werden kann. Hierzu zählen unter anderem der Titel, die Meta Beschreibung bzw. Description, natürlich der Content und das Content Marketing, aber auch die Geschwindigkeit der Website.

Wichtig für eine gute SEO ist zudem ein sauberer Quellcode, die richtige Auswahl und Häufigkeit von Keywords, sowie eine Überschriften-Hierarchie. Zudem sollte die Website über eine robots.txt, sowie eine Sitemap verfügen, um Crawlern, also den Bots von Google, welche die Seite durchsuchen, die Durchsuchung der Website zu erleichtern.

Die OnPage-Optimierung wird durch verschiedene Tools überprüft, wie zum Beispiel Seorch.

Titel & Meta Description

Der Titel, sowie die Meta Description gelten als äußerst wichtig für die SEO.

Der Titel der Website sollte klar zu erkennen geben, welche Thematik diese aufgreift und was der Besucher hier erwarten können wird. Es ist zu beachten, dass der Titel der Website maximal ca. 55 Zeichen umfassen sollte. Wobei Google die maximale Anzahl nicht nach Zeichen, sondern nach Pixeln berechnet. Alles über eine Länge von 600 Pixeln wird von Google nicht mehr angezeigt. Demnach besteht theoretisch die Möglichkeit, mehr „i“ als „m“ zu nutzen.

Obwohl die Meta Description keinen direkten Einfluss auf die SEO Bewertung, die Domain Authority oder ähnliche Faktoren hat, ist sie dennoch zentraler Bestandteil der SEO. Die Suchmaschinenoptimierung soll dazu dienen, eine möglichst hohe Click-Through-Rate (CTR) zu erzeugen. Das bedeutet letztendlich, dass möglichst viele Besucher auf die Website aufmerksam werden und diese auch besuchen sollen. Die Länge der Meta Description beträgt maximal ca. 160 Zeichen.

Content

Das wohl Wichtigste für eine gute SEO ist natürlich Content. D.h. der Inhalt der Website sollte für Besucher ansprechend gestaltet sein. Hierbei ist zu beachten, dass keine zu großen Textblöcke entstehen. Entsprechend sollten Absätze eingefügt werden. Auch das Hervorheben durch fett oder kursiv geschriebene Wörter ist ratsam. Nicht zuletzt sollten allzu lange Sätze vermieden werden. Zudem spielen auch zu komplizierte und lange Worte in die Lesbarkeitswertung ein. Diese kann bspw. mit YoastSEO überprüft werden.

Außerdem sollte die Website auch über ein hohes Maß an Informationsgehalt verfügen. Ohne guten, aktuellen Content nutzt keine noch so gute SEO der Welt etwas. Es geht darum, den Besucher gute Inhalte zu liefern. Nicht darum, einen Suchmaschinen-Algorithmus überlisten zu wollen.

Content ist King!

Es ist jedoch zu beachten, dass kein Duplicate Content auf der eigenen Seite entsteht. Als solcher wird Inhalt bezeichnet, der auf mehreren Seiten der Website öfter zu finden ist. Eine Möglichkeit, diesen aufzuspüren, bietet zum Beispiel Siteliner.

Menschen sind in aller Regel positiv davon angetan, wenn ihnen Informationen als Grafik, Auflistung oder Statistik dargestellt werden.

Ein äußerst wichtiger Faktor des Content ist neben der Qualität der Beiträge auch die Aktualität. Zu empfehlen sind zunächst mindestens zwei Beiträge pro Woche auf der Website, sowie täglich zwei Beiträge auf verschiedenen Social Media Kanälen. Zusätzlich kann es durchaus ratsam sein, mindestens alle 2 Wochen einen umfangreicheren Beitrag zu schreiben. Dieser wird dann letztendlich auch der OffPage-Optimierung in Form von etwaigen Backlinks zu Gute kommen. Hierzu wird im Bereich OffPage-Optimierung noch einmal eingegangen.

Weiterhin ist die Auswahl des bzw. der Keywords für den Erfolg der SEO maßgeblich. Es ist wichtig zu wissen, auf welchen Suchbegriff man sich fokussieren möchte. Um die für sich passenden Keywords herauszufinden empfiehlt sich ein Probelauf mit Google Ads oder Tools wie KWFinder. Anschließend sollte man die Website auf dieses Keyword mit einer Keyworddichte von ca. 1-3% optimieren. Das heißt, dass das Keyword zu diesem Prozentsatz im Text vorkommen sollte. Dies kann je nach Thematik durchaus variieren. Auf jeden Fall sollte Keyword-Stuffing vermieden werden!

Generell wird auch zwischen normalen, und Long-Tail-Keywords unterschieden.

Es kursieren diverse Formeln, welche die optimale Keyworddichte errechnen können. Google’s Algorithmus wird jedoch stetig geupdated. Keywordspam ist zum einen für Besucher sehr ärgerlich. da dieser den Lesefluss enorm stören kann. Zum anderen erkennt Google auch, ob Texte wirklich sinnvoll und für Menschen geschrieben wurden. Oder aber eben auch nur zur Suchmaschinenoptimierung genutzt werden. „Mehr ist besser“ ist in jedem Fall nicht angesagt!

Quellcode

Ein sauberer Quellcode ist nicht zu verachten. Vor allem für die Bewertung der Website und die daraus resultierende Domain Authority und die damit letztendlich gewonnene Position von Suchmaschinenrankings.

Besonders wichtig ist nach dem Mobile-First Google Update vom September 2018 zudem eine für Mobilgeräte optimierte Website. War diese früher noch ein zusätzliches Beiwerk, ist diese heute maßgeblich für die Bewertung der Domain Authority und somit auch für das Google- bzw. Suchmaschinenranking. Die Berechnung des Page Ranking ergibt sich nun demnach aus der Mobile-Version der Website und nicht mehr aus der Desktop-Version.

Es empfiehlt sich bspw. eine AMP (Accelerated Mobile Pages) Version der Website. Diese lädt im Grunde genommen nur notwendige Inhalte. So ist die Seite auch auf Mobilgeräten äußerst schnell. Allerdings können einige Inhalte hierdurch nicht mehr dargestellt werden. Das Thema AMP ist an sich noch einmal ein ganz Eigenständiges. Entsprechend werde ich nun nicht näher darauf eingehen.

Geschwindigkeit

Die Geschwindigkeit der Website hat durchaus einen großen Einfluss auf die Anzahl und Zufriedenheit von Besuchern. Immerhin verliert man pro 1 Sekunde längerer Ladezeit im Durchschnitt ca. 11% an potentiellen Besuchern. Das wirkt sich wiederum auch auf alle anderen Bereiche aus, bspw. Conversions.

Zur Optimierung der Geschwindigkeit bietet es sich an, seine Website auf einem starken Hosting-Provider anzumieten und entsprechende Hardware zu nutzen.

Weiterhin besteht die Möglichkeit, die Geschwindigkeit selbst zu beeinflussen. Darunter zählen die GZIP Komprimierung, Caching-Plugins, Image Optimization und einen sauberen Quellcode. Außerdem kann es bei HTTP1 hilfreich sein, CSS/JavaScript Dateien zusammenzufassen. Am Besten nutzt man direkt HTTP/2, sofern dies vom Hosting-Anbieter unterstützt wird. Letztendlich wirken sich diese und weitere Möglichkeiten positiv auf die Seitengeschwindigkeit aus. Somit natürlich auch auf das Google Ranking.

Die Geschwindigkeit der Website kann durch diverse Tools ermittelt werden. Darunter zählen bspw.:

Robots.txt und Sitemaps

Zu diesen beiden Begriffen jeweils nur eine kurze Erklärung:

Die Robots.txt erklärt Google und anderen Suchmaschinen, welche Seiten sie durchsuchen sollen und welche nicht. Die Werte können je nach Suchmaschine bzw. Bot auch unterschiedlich vergeben werden. Zudem sollte in dieser Datei auch der Link zur Sitemap der Website enthalten sein. Es macht Sinn, bspw. den /wp-admin/ Bereich aus der Suche auszuschließen. Dieser Content soll ohnehin nicht veröffentlicht werden. Suchmaschinen-Crawler nehmen sich nur eine gewisse Zeit für die Durchsuchung einer Website. Diese sollen sie durch den Einsatz der Datei so effektiv wie möglich nutzen.

Ein Beispiel für eine saubere Robots.txt:

User-agent: *
Disallow: /wp-admin/
Allow: /wp-admin/admin-ajax.php

Sitemap: https://www.pornagent.de/sitemap_index.xml

Die Sitemap ist im Grunde genommen eine Art Landkarte der Website. D.h. wo befinden sich welche Seiten. Auch diese hilft Crawlern, aber auch Nutzern dabei, die Website auf einen Blick zu erfassen. Besonders bei größeren Projekten mit vielen Seiten ist diese sehr sinnvoll ist. Einige Plugins erstellen diese Datei automatisch.

Beispiel:

https://www.pornagent.de/sitemap_index.xml

 

OffPage-Optimierung

Der wohl wichtigste Indikator für eine erfolgreiche OffPage-Optimierung sind die so genannten Backlinks. Backlinks zeigen an, wie oft Inhalte der eigenen Website von anderen Websiten geteilt bzw. verlinkt worden sind.

Zu beachten ist, dass andere Websiten im Regelfall immer eine höhere Domain Authority haben sollten, als die Eigene. Auch ist es wichtig, dass die Links als Dofollow gesetzt sind. Hierdurch gibt die jeweilige Website Google die Freigabe, erkennen zu können, von wo aus die Links entstanden sind.

Ein Nofollow Link ist demnach das Gegenteil. Es besteht zwar ein Link zur Website, jedoch ist dieser für das Ranking nicht relevant. Google soll ja schließlich nicht wissen, von welcher Domain dieser Link stammt.

Dies ist nun auch der Bereich, in dem häufig das Grey Hat SEO zum Zuge kommt. Viele Betreiber von Websiten lassen es sich gerne etwas kosten, Links von angesehenen Websiten mit einer hohen Domain Authority zu erhalten. Sie kaufen sich Links zu ihrer eigenen Website. Somit eben entsprechend auch eine bessere Domain Authority und letztendlich ein besseres Ranking bei Suchmaschinen.

Da Suchmaschinen ständig dazulernen sollte diese Methode unbedingt vermieden werden. Andernfalls besteht die Gefahr einer Abstrafung durch bspw. Google. Sich von dieser wieder zu erholen kann sehr lange dauern.

Content Marketing

Das Content Marketing Institute definiert Content Marketing wie folgt:

„Content marketing is a strategic marketing approach focused on creating and distributing valuable, relevant, and consistent content to attract and retain a clearly defined audience — and, ultimately, to drive profitable customer action.“

Möglichkeiten, Content zu verbreiten, sind beispielsweise über

  • Videos und entsprechende Plattformen wie YouTube oder Vimeo
  • Social Media Kanäle, z.B. Facebook, Twitter und Instagram
  • selbst produzierte eBooks, Podcasts
  • aber auch SEA Strategien und Offline-Werbung

Die Möglichkeiten richtigen sich gerade bei letzterem aber nach dem zur Verfügung stehenden Budget.

Das Thema SEA wird aufgrund seiner Komplexität noch einmal gesondert behandelt.

Backlinks

Sinnvoll ist es, seine Backlinks im Auge zu behalten und etwaige Unregelmäßigkeiten sofort erkennen zu können. Dies kann entweder durch die Google Search Console, aber auch durch Anbieter wie bspw. SiteProfiler erfolgen.

Entweder durch Unwissenheit, oder aber auch durch Sabotageversuche der Konkurrenz, können bspw. innerhalb kurzer Zeit unzählige Backlinks von dubiosen Seiten auf die eigene Website entstanden sein. Diese gilt es schnellstmöglich zu beseitigen.

Der erste Schritt ist, die Websitenbetreiber, welche die Links gesetzt haben, dazu aufzufordern, diese zu entfernen. Des Weiteren sollte Google mit Hilfe des Google Disavow Links Tool mitgeteilt werden, dass diese Links nicht in die Bewertung der eigenen Website aufgenommen werden sollen.