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Google Analytics Grundlagen

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Dieser Blog richtet sich vor allem an diejenigen, die sich erst kürzlich dazu entschlossen haben, Amateur Pornodarsteller werden bzw. als Camgirl arbeiten zu wollen. Er dient also vor allem als allgemein verständliche Einführung in ein paar grundlegende Themen, die unser Team für Dich übernehmen kann:

Es werden demnach vorrangig Grundlagen und Basiswissen vermittelt. Sollten Dir manche Begriffe unbekannt sein findest Du diese in unserem Abkürzungsverzeichnis.

Google Analytics

Statistiken sind überaus wichtig. Wenn nicht gar das wichtigste Instrument, um eine Website dauerhaft zum Erfolg führen zu können. Man muss wissen, welcher Inhalt die Besucher interessiert. Außerdem auch, wie diese auf die Website aufmerksam geworden sind. Umfassende und detaillierte Informationen über die eigene Website bieten hierfür Statistik-Tools.

Einige Webhoster bzw. Web Hosting Control Panel, wie bspw. Plesk, bieten kostenlose Statistiken in Form von AWStats oder Webalizer an. Diese sind in ihrer Benutzerfreundlichkeit und grafischen Darstellung jedoch oft eher unübersichtlich. Oft können sie auch nur bis zu einem gewissen Grad Details darstellen.

Google Analytics – korrekt eingebunden rechts- bzw. DSGVO-konform – ist das mit großem Abstand meist genutzte Statistik-Tool für Webmaster. Es bietet kostenlos die Möglichkeit, bis zu 50 Properties (Websiten) zu verwalten und deren Daten einzusehen. Sollten mehr Properties benötigt werden, muss man dies mit Google im persönlichen Kontakt besprechen. Eine Erweiterung wird also nicht prinzipiell ausgeschlossen.

Alternativen für das Website-Tracking sind kostenpflichtige Tools, wie bspw. Sistrix, PageRangers, seobility, Xovi, Ryte u.v.m. Diese eignen sich aufgrund ihrer Kosten jedoch eher für gewerbliche Zwecke, als für Private.

Google Analytics kann mit Hilfe eines Tracking-Codes manuell auf der Website eingerichtet werden. Es besteht auch die Möglichkeit dies mit Google Tag Manager, kurz GTM, zu tun. Jede Property, d.h. jede Website des Google-Kontos, erhält hierbei eine eigene ID.

Zudem bietet das Programm neben der Ansicht der Properties im Browser auch viele weitere Möglichkeiten. Bspw. Zugriffsstatistiken über eine App auf dem Smartphone anzeigen zu lassen. Zu den wichtigsten darzustellenden Informationen zählen:

  • die Echtzeit-Zugriffe
  • Informationen zur Zielgruppe
  • Akquisitionen
  • das Besucher-Verhalten
  • und Conversions

Echtzeit

Im Menüpunkt Echtzeit können die wichtigsten Informationen über die sich aktuell auf der Website befindenden Personen angezeigt werden.

D.h. bspw. wie viele Nutzer befinden sich aktuell auf der Website. Welche Endgeräte nutzen diese (Mobil, Smartphone oder Tablet). Welche Seite sehen sich Besucher gerade an. Woher kommen diese und wie sind sie auf die Website gelangt. Z.B. über einen Link oder über eine Suchmaschine.

Durch die Echtzeit-Ansicht ist es zudem möglich, Peaks der Besucheranzahl feststellen zu können. Bspw. kann dieser durch ein gerade ausgestrahlten Beitrag im TV entstehen. Oder die Veröffentlichung einer News auf einer großen Plattform.

Zielgruppe

Informationen, welche die Zielgruppe betreffen, sind in Google Analytics äußerst umfassend.

Die wichtigsten Informationen hierbei sind diejenigen über die

  • Anzahl der Nutzer
  • der Sitzungen
  • der Seitenaufrufe
  • und der Seiten/Sitzung
  • sowie die durchschnittliche Sitzungsdauer und die Absprungrate

Zudem erhält man hierdurch eine gute Übersicht über die Länder und Städte, welche die Website besuchen. Somit kann der Betreiber der Website recht gut abschätzen, ob sich eine Übersetzung der Website auf eine andere Sprache lohnen würde.

Ferner besteht durch die gesammelten Daten der Benutzer und deren Endgeräte, Browser, Betriebssysteme, Internetanbieter, Bildschirmauflösungen etc. die Möglichkeit, die Priorität eher auf die Optimierung der Mobile– oder aber Desktop-Version der Website zu legen.

Achtung! Durch Google’s Mobile-First Update sollte die Website grundsätzlich auf Mobile optimiert werden!

Je nach Unternehmen bzw. Nutzungszweck der Website kann auch die Information über New Visitor bzw. Returning Visitor ein wichtiger Indikator für bspw. die richtige Verwendung von Retargeting durch SEA (Search Engine Advertising) Maßnahmen sein. Außerdem beeinflusst der Returning Vistior Wert auch die Domain Authority bzw. Page Authority, kurz DA bzw. PA. Das Thema SEA wird noch einmal gesondert behandelt, da dieses für sich äußert komplex ist.

Akquisition

In der Akquisition-Übersicht erhält man Informationen dazu, wie die Besucher auf die Website gelangt sind. In der Regel werden diese durch vier Kategorien abgedeckt:

Direct

Der direkte Zugriff auf die Website durch Eingabe der URL in den Browser

Organic Search

Der Zugriff auf die Website über eine Suchmaschine. Das Keyword ist der Begriff, der bei Google oder einer anderen Suchmaschine vom Besucher eingegeben wurde und wodurch er letztendlich auf die Website gelangt ist

Social

Hierunter zählen Zugriffe von Links aus Social Media Quellen, wie bspw. Facebook, Twitter und Instagram

Referral

Links, durch die Besucher von anderen Websiten auf die Website gelangt sind. Diese Links können entweder natürlich oder aber durch den (nicht Google konformen) Kauf von Backlinks oder aber auch durch (legale) Werbeplatzierungen erfolgt sein.

Verhalten

Im Bereich Verhalten können beispielsweise Informationen dargestellt werden

  • welche Seiten von den Besuchern wie oft aufgerufen wurden
  • wie lange sich die Besucher durchschnittlich auf der Seite befunden haben
  • und wie hoch die Absprung- bzw. Ausstiegsrate ist

Dies ist sehr wichtig, um abschätzen zu können, ob der gebotene Content für Leser interessant ist oder eben nicht. Bzw. auch, welche Themen besonders gefragt sind.

Conversions

So genannte Conversions sind vor allem für das E-Marketing und damit auch für das SEA interessant.

Diese können beispielsweise verkaufte Produkte in einem Onlineshop, aber auch z.B. Anmeldungen für einen Newsletter darstellen. Sie können in Google Analytics mit einem Wert in einer beliebigen Währung, bspw. Euro, angezeigt werden. So lässt sich auch leicht ein Return of Investment (ROI) für das SEA ermitteln.