Sex-Abkürzungen: Das ABC des XXX

Sex-Abkürzungen: Das ABC des XXX

Beschn. bld. BBB sucht bi BBW für BJ, BmB. Verstehst du nur Bahnhof? Sex-Abkürzungen können ganz schön verwirrend sein. Wir bringen mit unserem Sex-Lexikon Licht ins Dunkel und geben dir eine Übersetzungshilfe für Online-Kontaktanzeigen aller Art. 

Lexikon der Sex-Abkürzungen und Erotik-Begriffe

Die radikalen Kürzungen haben ihren Ursprung in Kleinanzeigen, wo jeder Buchstabe zählt. Wortwörtlich: In der grauen Vorzeit des 20. Jahrhunderts wurde jeder Buchstabe einer Kontaktanzeige einzeln berechnet. Pro Wort war man da schnell bei 10 Mark und mehr. Deswegen wurde radikal gekürzt, über die Grenzen des Verständlichen hinaus. 

Heute dienen die Sex-Abkürzungen der (Selbst-)Zensur, weil viele Internet-Portale keine expliziten Ausdrücke erlauben. Es hat sich eine Art Geheimsprache gebildet, die auf Abkürzungen und Umschreibungen basiert. 

Verbreitete Abkürzungen in Kontaktanzeigen

Diese Abkürzungen begegnen dir beim Online-Dating oder in Kontaktanzeigen. Hier gibt es die größte Bandbreite an merkwürdigen Abkürzungen, die sich nicht auf den ersten Blick erschließen. Im Zweifel kannst du jederzeit nachfragen, was dein Gegenüber meint. 

  • 19×7: Länge mal Umfang in Zentimetern. Was man mit diesen Maßen misst, kannst du dir sicher denken. 
  • 42 / 169 / 96: Alter, Größe, Gewicht. Die Basics für die Kontaktaufnahme. 
  • ASL: Age, Sex, Location. Wird oft in Chats genutzt, um Alter, Geschlecht und Wohnort herauszufinden. 
  • A/p: Ist jemand aktiv oder passiv ist sexuellen Situationen?
  • AG: Hier gibt es eine Antwort-Garantie.
  • BBW: Big Beautiful Woman. Schöne Frauen mit üppigen Maßen.
  • BmB: Bitte mit Bild antworten!
  • DTF: Down to fuck: Lust auf Sex ohne große Worte und Dating vorweg.
  • FWB oder F+: Freundschaft Plus, Friends with Benefits. Eine langfristig angelegte Freundschaft mit Sex, ohne eine (emotionale) Partnerschaft einzugehen.
  • GV: Geschlechtsverkehr.
  • LZB: Langzeit-Beziehung. Wer das erwähnt, will mehr als Sex. 
  • LDR: Long Distance Relationship. Interesse an einer Fernbeziehung, wenn es sein muss. 
  • MBA: „Married but Available“. Wer das schreibt, ist bereits in einer Beziehung und hat Interesse an sexuellen Kontakten, ist aber wenigstens ehrlich. 
  • NR, NT: Nichtraucher, Nichttrinker
  • ONS: One-Night-Stand. Lust auf schnellen, spontanen Sex ohne Verpflichtungen.

Übliche Abkürzungen im Rotlicht-Bereich

Diese Begriffe findest du vorwiegend, wenn es um Paysex geht. Viele Anbieterinnen kürzen oder zensieren ihre Angebote, um nicht gebannt zu werden. Manche Abkürzungen stehen für Angebote, die in Deutschland nicht legal sind – pass also gut auf. 

  • AO, FO, FT, AO total, mit Aufnahme. Umschreibungen für Alles Ohne oder Französisch mit Aufnahme. Die Abkürzungen stehen für (Oral)-Sex ohne Kondom. Diese Praktiken sind offiziell verboten und werden deswegen verschleiert. 
  • AS, AV: Analsex, Analverkehr. Manchmal ist es so einfach. 
  • FI, MFI: Finanzielles Interesse oder mit finanziellem Interesse. Umschreibung dafür, dass es sich um Geld für Sex handelt. Das Gegenteil sind KFI (kein finanzielles Interesse) und OFI (ohne finanzielles Interesse).
  • TG, TGT, HH: Abkürzungen für Taschengeld-Treffen und Hobby-Huren, ebenfalls ein Synonym für halbprivate Prostitution. 
  • GF6, GFX, GFE: Girlfriend-Sex oder Girlfriend-Experience. Verkuschelter Sex mit Küssen und Schmusen, wie in einer Beziehung, 
  • PSE: Pornstar-Experience. Enthemmter, tabuloser Sex wie mit einem Pornostar. 
  • T6 / Tel6: Telefonsex möglich.
  • Dogging, Parkplatzsex (PPS): Treffen an öffentlichen Orten, um Sex zu haben. 
  • RRR: Rein-Raus-Runter: Schnelle Begegnung ohne langes Vorgespräch.
  • TS, TV: Transsexuelle Anbieter und Anbieterinnen. Oft begleitet von Hinweisen zum Status vor oder nach der geschlechtsangleichenden OP. 

Slang und Abkürzungen im Fetisch- und Kink-Bereich

Es gibt mehr Fetische da draußen in der Welt als wir hier je aufzählen können. Aber diese Abkürzungen sind ziemlich universell und stehen für die Basics im Fetisch-Bereich. 

  • Top, Dom: Vorliebe für die dominante Rolle beim Sex. 
  • Sub, dev: Vorliebe für die devote Rolle beim Sex. 
  • SSC: Safe, sane und consensual. Das sichere, vernünftige und einvernehmliche Ausleben von bizarren Vorlieben. 
  • RACK: Risk Aware Consensual Kink. Bezeichnung dafür, einvernehmlichen Kink mit Risikobewusstsein auszuleben, moderne Variante von SSC, die das Risiko gewisser Vorlieben würdigt. 
  • B/D, B&D: Bondage oder Bondage und Discipline. Zentraler Teil von BDSM, umfasst alle Formen der Restriktion durch Seile, Bänder oder Tape. 
  • CD, DW. DWT: Crossdresser oder Damenwäscheträger. Vorliebe für das Tragen von hübscher Damen-Unterwäsche, unabhängig vom Geschlecht. 
  • CBT: Cock-and-Ball-Torture. Vorliebe für die Folter von Penis und Hoden. 
  • E-Sex, E6: Elektrosex mit zahlreichen Geräten, um die Spannung zu erhöhen. 
  • EX / Exhib: Exhibitionistische Vorlieben. Das Gegenteil ist VO, was für Voyeur steht. 
  • KV, NS: Kaviar und Natursekt, Kürzel für feuchte Vorlieben. 
  • LLL: Lack, Leder, Latex. Die häufigsten Material-Fetische und synonym für die Fetisch-Szene. 
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